Die Geschichte des Moskow Watchdog
Seit langem ist bekannt das jede Armee die etwas von sich hält über gut
ausgebildete Hundeeinheiten verfügt. Nach dem zweiten Weltkrieg befahl die
russische Regierung, das eigens für ihre Armee eine eigene Hunderasse
rausgezüchtet werden sollte. Diese Hunderasse sollte unter strengsten Klima- und
Haltungsbedingungen gezüchtet werden. Die Regierung hat sich weder Geld noch
Mühe kosten lassen um dieses Projekt umzusetzen. Da man nicht über qualitativ
gute Zuchttiere verfügte, gab es in der ersten Periode viele Fehlschläge.
Innerhalb der Regierung gab es heftige Auseinandersetzungen. Man konnte nicht
verstehen das ein Land was führend in der Weltraumforschung ist, nicht in der Lage war eine
eigene Hunderasse heraus zu züchten. Alle die sich daran versucht haben gingen
ein großes Risiko ein, denn nicht wenige unter ihnen die gescheitert waren haben
hinterher das raue Klima von Sibirien kennengelernt.
Auch die "Zentrale Armeeschule der Kynologen", die extra 1924 für solche Zwecke
geschaffen wurde, beschäftigte sich mit diesem Auftrag. Dieses Projekt stand
unter der persönlichen Kontrolle des Direktors der militärischen Schule
Generalmajor "Grigorij Pantelenovitsch Medvegyej". In dem Hauptzwinger "Krasnaya
Zvezda" (Roter Stern) wurden die drei
Hunderassen gefunden, aus denen das erwünschte Ergebnis entstehen sollte. Dieses
waren der Kaukasische Owtscharka, der Bernhardiner und der russische gescheckte
Jagdhund. (siehe Fotos) Von der Rasse Kaukasischer Owtscharka erbte der Moskow
Watchdog gute Zähne, den fest und gut entwickelten Bewegungsapparat,
Ausdauer, Misstrauen und Aggressivität gegenüber Fremden, vom Bernhardiner erbte
er das gutmütige Aussehen, seine Gutmütigkeit Familienangehörigen
Schwachen und Kindern gegenüber und seine Dressureigenschaften und von den
Russischen Jagdhunden den guten Geruchssinn. Durch fachgemäße und ausdauernde
Arbeit, sah man schon nach kurzer Zeit das man den richtigen Weg gefunden hatte.
Man kaufte von den Tschechen, Slowaken und Deutschen die Champions von den
Bernhardinern und verpaarte sie mit den besten Kaukasischen Schäferhunden und
russischen Jagdhunden die man in der
Sowjetunion bekommen konnte. Aus dieser Mischung und zielstrebigen Sortierung
dieser Rassen hat sich der Moskow Watchdog herausgebildet. Im Jahre 1958, damals
noch aus der Probegruppe, wurden diese Hunde der VDNCH (Ausstellung der Erfolge
der Nationalwirtschaft) vorgestellt. In dieser Zeit arbeiteten viele Moskow
Watchdog in der Armee, beim überwachen von Staatsanlagen und anderen
Organisationen. Die Allgemeine Anerkennung der hervorragenden Eigenschaften
dieser neu gezüchteten Hunderasse, führte im Jahr 1985 zur Annahme des Standards
durch den Unions-Kynologie-Rat des Wirtschaftsministeriums.
Die Rasse ist so gut gelungen das deren Existenz lange Zeit vor der
Öffentlichkeit geheim gehalten wurde. Das Ergebnis ist eine Hundeart mit großem
Körper, starkem Knochenbau, gutem Geruchssinn, sehr guten Wachfähigkeiten,
resistent gegen Krankheiten und schönem Aussehen. Eine Hunderasse die russischen
Klima- und Haltungsbedingungen trotzt. An den Alltagen ist er ein zuverlässiger
und unerschrockener Wächter der Raketenabschussbasen und militärischen
Flughäfen. Bei den Aufmärschen und militärischen Paraden war er neben den
modernsten Waffen eine richtige Attraktion, die Zierde des Roten Platzes und der
Stolz des Militärs.
Zu Zeiten als der eiserne Vorhang schwächer wurde, kamen die ersten Hunde in
Zivilbesitz. 1986 kamen die ersten Hunde nach Ungarn, denen mit der Zeit immer
neue herrliche Hunde folgten. Die ersten guten Hunde waren im Besitz von János
Koós, Erika Varga, János Füzessy. Diese Züchter haben diese Rasse beheimatet und
populär gemacht. Ihre Hunde waren der Grundstein der ungarischen Zucht des
Moskow Watchdog. Zur Zeit leben in Ungarn ca. 500 Hunde von guter bis sehr guter
Qualität. In den sowjetischen Nachfolgestaaten gibt es auch heute sehr viele
ausgezeichnete Züchter der Rasse, was den langfristigen Fortbestand und die
Möglichkeit der Entwicklung garantiert. Die aus diesen Züchtungen eingekommenen
Stücke haben die Qualität des ungarischen Bestandes sehr verbessert.
Wir der Zwinger "De la Qualite Royale" beschäftigen uns schon länger mit dieser
Rasse, und haben es uns zur Aufgabe gemacht diese Rasse auch in Deutschland
etwas bekannter zu machen. Unseres Wissens nach leben einige Einzel Exemplare in
Deutschland. Wir hoffen Ihnen ende 2010 unseren ersten Wurf präsentieren zu
können. Bis
dahin werden wir versuchen Ihnen diese Rasse näher zu bringen und vielleicht
haben auch Sie bald Interesse an dem Moskow Watchdog.

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